Die Weight Watchers haben ein ganz eigenes System entwickelt, mit dem die Pfunde purzeln sollen. Dieses System erfreut sich vor allem bei Frauen großer Beliebtheit, die die Treffen der Weight Watchers bevölkern.
Das Prinzip der Weight Watchers: die FlexPoints
Das Zauberwort heißt FlexPoints: Je nach Gewicht, Größe, Alter und Tätigkeit (bewegungsarm oder mit viel Bewegung) wird jeder eine bestimmte Punktzahl pro Tag zugeordnet. Diese sollte wenn möglich nicht überschritten, aber auch nicht unterschritten werden. Hinzu kommt, dass alle Nahrungsmittel eine bestimmte Punktzahl haben: So hat zum Beispiel 60 Gramm Brot zwei Punkte, ein Stückchen Schokolade aber bereits einen Punkt. Auf diese Art kann sich auch eine gestresste Hausfrau und Mutter oder eine vielbeschäftigte Berufstätige ihre persönliche Nahrungszufuhr individuell zusammenstellen, wobei das Nutzen der FlexPoints dazu führen soll, dass automatisch zu gesunden Nahrungsmitteln mit wenig Punkten gegriffen wird. Einige Nahrungsmittel werden sogar gefördert: So erfreuen sich Kartoffeln großer Beliebtheit. Sie dürfen unbegrenzt mit einer Pauschalpunktzahl von vier verzehrt werden.
Pluspunkte durch Bewegung
Zudem ist es bei den Weight Watchers möglich, sich Bonuspunkte durch Sport zu erwerben, wobei schon ein Spaziergang belohnt wird. Einmal in der Woche – nämlich bei den Treffen der Weight Watchers – kommt dann die Stunde der Wahrheit: das Steigen auf die Waage. Obwohl das Gewicht anonym bleibt, ist für viele dieser Moment ein Ansporn, um sich anzustrengen. In der anschließenden Gesprächsrunde gibt es dann Tipps zur Ernährung sowie Motivation zum Sport.
Die Zielgerade
Zu Anfang legt jede Frau bei den Weight Watchers ihr Zielgewicht fest. Wird dieses erreicht, dann wird diejenige zum goldenen Mitglied ernannt – der Besuch der Treffen der Weight Watchers ist dann in Zukunft kostenlos. Doch auch um das Gewicht zu halten, gibt es ein System: Es werden so viele Punkte zugeordnet (die ja Nahrungsmengen entsprechen), dass das Gewicht gehalten werden kann.